11.10.2016
Kategorie: Personalia

3 Fragen an Hannspeter Kunz

Ein neues Mitglied im Verband.


Mein Schwiegervater war Architekt in Chicago und sammelte wegen seiner Bewunderung für Frank Lloyd Wright japanische Farbholzschnitte. Einige Blätter aus dieser Sammlung gerieten 1973 als Hochzeitsgeschenk in unseren Besitz und wurden schließlich zum Grundstock einer Sammlung, die dann die Gründung eines Geschäftes ermöglichte. Seit 1993 gab es den Galeriebetrieb zunächst im Namen meiner Frau und ab 2011 unter meinem Namen.
 
• Welche Schwerpunkte haben Sie?
Japanische Farbholzschnitte aus der Edo-Zeit (ukiyo-e) und aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts (shin hanga) sowie japanische Blockbücher und Druckstöcke.
 
• Was sind Ihre wichtigsten Vertriebswege?
Etwa zweimal im Jahr ist ein Messeauftritt vorgesehen. Bisher waren das die Antiquaria Ludwigsburg und die Art Karlsruhe, 2017 ist es die Stuttgarter Antiquariatsmesse.
Außerdem gibt es Verkaufsausstellungen in regionalen, städtischen und privaten Galerien und eine Zusammenarbeit mit verschiedenen Auktionshäusern. Beratung und Verkauf geschehen nach Vereinbarung.
 
• Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Antiquar aus?
In erster Linie gilt die Fachkompetenz im Spezialgebiet als Qualitätsmerkmal. Medienkompetenz, Kommunikationsfähigkeit und angemessenes zwischenmenschliches Interesse sind weitere unabdingbare Voraussetzungen.
 

www.ukiyo-e-gallery.de


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57. Stuttgarter Antiquariatsmesse
26. bis 28. Januar 2018
Kunstgebäude am Schlossplatz

www.stuttgarter-antiquariatsmesse.de

 

Verband Deutscher Antiquare e.V.

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Seeblick 1, 56459 Elbingen
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