Amsterdam im Goldenen Zeitalter und als Exilort

Nachlese zum 49. Fortbildungsseminar über Buchkultur, Buchkunst, Bibliotheken und »Bijzondere Collecties«

»Und was haben wir doch für ein Glück mit dem Wetter!«, war sicher der meist geäußerte Satz – allerdings eingebettet in ein allgemeines Gefühl der Zufriedenheit. Denn nicht nur hatten sich zu Seminarbeginn am Donnerstag sonnige Spätsommertage eingestellt und die Atmosphäre der Stadt zusätzlich verschönt, auch   alle Programmpunkte trafen auf Interesse und Geschmack der 37 TeilnehmerInnen. Das Seminar mit einer Grachtenfahrt zu beginnen, war eine überzeugende Ideen des Organisationsteams aus Alexis Cassel, Markus Brandis und Hermann Wiedenroth, unterstützt von Annemieke und Gerhard Leyerzapf. Dank Letztgenanntem wurde aus einem beliebten Touristenprogramm gleich eine Lehrstunde: Denn »der Ortsheilige« Gerhard (so Brandis) machte die Führung per Schiff zu einer anregenden Fahrt durch Kunst- und Kulturgeschichte der Stadt.

 
Alle Referenten an den vier Tagen einte eine große Begeisterung für ihr Wissensgebiet und die Freude, andere daran teilhaben zu lassen. Die meisten bedienten sich der deutschen Sprache und würzten ihre Vorträge mit dieser typisch holländischen Prise aus augenzwinkerndem Understatement – selten wurde wohl so viel gelacht und amüsiert geschmunzelt wie bei diesem Fortbildungsseminar. Was keineswegs bedeutet, dass wir nicht staunten und lernten, im Gegenteil.

Gleich zu Beginn führte im Zuid-Afrikahuis Dr. Hans Ester, der langjährige Vorsitzende der dortigen Bibliothek, in die Geschichte der Kolonisierung Südafrikas seit 1652 ein. Als guter Kenner und Freund des Landes beschrieb er Südafrika als Projektionsfläche der Wünsche Europas durch seine »Sonderposition aus sublimer Landschaft, reichhaltiger Natur und düsterer Geschichte«.
Amsterdam als Sitz der Niederländischen Ostindien-Compagnie, dieses ersten multinationalen und seinerzeit weltgrößten Betriebes, profitierte seit Anfang des 17. Jahrhunderts: Nicht zuletzt der Handel mit Gewürzen wie Pfeffer hat den Reichtum der Stadt begründet, deren Kaufleute sich zum Glück der Nachwelt auch gern mit Kunstsammlungen schmückten.
Das Gebäude des Zuid-Africahuis mit dem doppelten Adler wurde im Zuge der Erweiterung des Grachtengürtels erbaut und bereits 1616 erwähnt; inzwischen beherbergt es neben der Bibliothek und verschiedensten Sammlungen Räume für Vorträge und Konzerte und unterstützt Studenten-Austauschprogramme.

 

Der Geist weht, wo er will
Eine einmalige Sehenswürdigkeit ist die »Bibliotheca Philosophica Hermetica«, ebenfalls an der Keizersgracht gelegen und seit 2006 in dem so genannten »Haus mit den Köpfen« (griechischer Gottheiten) untergebracht; dieses Kulturdenkmal aus dem frühen 17. Jahrhundert, in dem auch mal der Philosoph Comenius wohnte, beherbergte wohl schon immer eine Bibliothek, überliefert ist jedenfalls ein früher Katalog. Mit der private Sammlung des Kaufmanns Joost Ritman kam ein Gutteil der im Katalog genannten Bücher wieder ins Haus, was der Hausherr nicht wenig stolz erwähnt, als er die Führung von Frau Dr. José Bouman begleitet. Die eigentliche Bibliothek mit 25 000 Büchern, darunter ein Fünftel vor 1900, ist unsichtbar im Souterrain untergebracht, viele der alten Werke sind digitalisiert. Die öffentliche Ausstellung aus Bildern, Illustrationen und Grafiken liefert jedoch einen imposanten Eindruck, noch ergänzt um einige nur für uns ausgebreitete Schätze, die dem neuen Namen der Sammlung alle Ehre machten: »Embassy of the Free Mind«.
Die Freigeister fanden einen gemäßen Ort hier in Amsterdam, wo einst die Werke von Jakob Böhme zuerst gedruckt wurden – das »Mysterium Magnum« des Mystikers und Philosophen war das erste Buch in der Sammlung Ritman.
Der Leiter des Forschungsinstituts Dr. Peter Forshaw gab abschließend eine temperamentvolle Einführung in die aktuelle Ausstellung zu Kabbala und Alchemie.

»Wir haben ein paar sehr schöne Sachen«
Den Freitag verbrachten wir in der Universität Amsterdam, genauer in »De Collecties van de Universiteit van Amsterdam«, die zur Unterscheidung von der »Nieuwe Universiteitsbibliotheek« seit diesem Jahr unter dem Namensdach des archäologischen Museums Allard Pierson segelt, benannt nach der geschenkten Sammlung des gleichnamigen Gelehrten.
Die Bibliothek nahm ihren Anfang 1578 mit 50 Büchern aus einem Pfarrer-Nachlass, jetzt umfasst sie 82 Kilometer Regale, das sind 15 bis 20 Millionen Bücher. In seinem bilderreichen Vortrag gab Dr. Jos van Waterschoot einen Überblick über die Fülle der Sammlung mit 300 Inkunabeln und 150 000 Büchern vor 1890, außerdem Umschläge, Einbände, Typografie, Kalligrafie, Buntpapiere. Weiterhin enthält sie illustrierte Bücher, vor allem zu Amsterdam, Werke zur Theatergeschichte, eine kulinarische Bibliothek mit 100 000 Titeln, Kinderbücher und -zeichnungen, Dokumente zur Geschichte der Universität von Gelehrtenporträts bis zum Studenten-Almanach, eine buchhistorische Sammlung, fünf Kilometer Buchhändlerarchiv sowie internationale Antiquariatskataloge seit dem 19. Jahrhundert.
En passant lieferte er einen Überblick über die Geschichte der Branche – 1507 arbeitete der erste Drucker in Amsterdam, im 17. Jahrhundert waren die Niederlande eines der freiesten Länder für den Buchdruck und heute residiert dort Brill als weltweit agierender wissenschaftlicher Verlag.
Der Blick auf die Gegenwart lässt die Frage nach dem Bewahren aufkommen: es stehen sich 550 Jahre Buchdruck und 20 Jahre Digitales gegenüber … Die Geschichte des 21. Jahrhunderts wird wohl nie mehr so rekonstruierbar und präsentabel sein. Um so mehr erfreute uns der Besuch der anschaulichen wie sehenswerten Ausstellung der Amsterdamer Druck-, Verlags- und Bibliotheksgeschichte.

Der anschließende Vortrag über die im frühen 19. Jahrhundert nacheinander und parallel arbeitenden Verlagsbuchhandlungen Johannes Müller und Frederik Muller von Dr. Adriaan Plak zeigte die enge Verbindung zwischen den Städten Krefeld und Amsterdam sowie familiärer Beziehungen im Geist der Mennoniten. Bedenkenswert ist unbedingt das Statement von Frederik Muller über Antiquare: »No trade is so admirably adapted to benefit science and mercantile interests at the same time.«

 

Von der Bibel bis zum Comic
Nachmittags konnten die SeminarteilnehmerInnen jeweils drei von vier möglichen Präsentationen wählen und schienen alle überaus angetan, egal ob sie von Dr. Reiner Storm in die Karthografie eingeführt wurden oder mit Dr. Mathieu Lommer ein Randgebiet der Typographie kennenlernen konnten, die von Hand gezeichnete Schrift, also etwa Vorlagenbücher, die parallel zur Erfindung der Lithographie entstanden. Dr. Klaas van der Hoek hatte eine Auswahl handschriftlicher Höhepunkte ausgebreitet, darunter eine zweispaltige Bibel von 1580 mit einem für Amsterdam typischen gezeichneten Buchschmuck, Stundenbücher mit wunderbaren Miniaturen, Naturkunden und ungewöhnliche Stammbücher oder ein in seiner Seitenfülle schier aufbrechendes Notizbuch des niederländischen Gelehrten G. J. Vossius, das in der Bibliothek sinnfällig »Gürteltier« genannt wird.
Dr. Jos van Waterschoot ist nicht nur Kurator für Buchgeschichte, sondern Spezialist für Comics. In dieses für Antiquare vielleicht etwas entlegenere Gebiet Einblick zu bekommen, war überaus spannend: Wie verschieden die Zeichnungen, ihre Kontexte und (politische) Aussagen sein können, wie beeindruckend Originalblätter und wie ungewöhnlich die Provenienzen. In die Sammlung Allard Pierson kommt vieles als Schenkung, aber der Kurator schreibt selbst Besprechungen, um Rezensionsexemplare der in kleinen Auflagen erscheinenden Bände zu erhalten.
Mehr erfahren hätte man gern noch über die Rosenthaliana, eine der größten jüdischen Bibliotheken der Welt, aus der Sammlung eines Kaufmanns hervorgegangen.

»Bordelle und das tägliche Leben«
Der Samstagvormittag war dem Rijksmuseum gewidmet und begann mit Kaffeetrinken im geschmackvollen Design des Ateliergebouw.
Der langjährige Leiter der Bibliothek Dr. Geert-Jan Koot gab einen Überblick über die Geschichte und Bestände der seit 1885 bestehenden Forschungsbibliothek, die jährlich um 10 000 bis 12 000 Bände wächst und inzwischen neben Wissenschaftlern auch für das interessierte Publikum sechs Tage die Woche geöffnet ist.
In seinem Vortrag legte Dr. Koot einen Schwerpunkt auf Werke zur Technik der Kunst: von einem 1535 in Augsburg erschienenen »Kunstbüchlin gerechtten gründtlichen gebrauchs aller Werckleüt« und weitere Bücher über die Zubereitung von Malerfarben und das älteste Buch über Schlösser und Schlüssel, bis zu einem Musterbuch für Stofffarben mit eingeklebten Proben. Im Anschluss an seinen Exkurs über die Erfindung der Anilinfarben, die für Textilien wie für Malerfarben Verwendung fanden, aber nicht lichtecht waren, entspann sich eine Diskussion darüber, wie man mit den ausgebleichten Stellen – zum Beispiel einem nicht mehr rotbraunen, sondern blassgrauen Erdhaufen – auf van Goghs Gemälde des »Gelben Hauses« umgehen soll …Bevor die originalen Kunstwerke im Rijksmuseum in Augenschein genommen werden durften, gab es einen kunsthistorischen Vortrag der allerbesten Art von Dr. Matthias Ubl über den anonymen Antwerpener Maler, der um 1535 mit »IMSV« zeichnete und wegen seines dort bewahrten Gemäldes »Das Gleichnis vom großen Gastmahl« als »Der Braunschweiger Monogrammist« bekannt ist. Anhand von Detailaufnahmen und Vergleichen arbeitete Dr. Ubl heraus, wie dieser Künstler »Bordelle und das tägliche Leben« zwar am Rand, aber unübersehbar darstellte, um menschliches Fehlverhalten zu tadeln. Es seien wohl Auftragsarbeiten reformierter Amsterdamer Bürger, entstanden im Licht des aufkommenden Protestantismus, um bei gemeinsamer intensiver Betrachtung Gesellschaftskritik zu üben – sich vielleicht über Geistliche und Landsknechte bei Prostituierten zu erregen. Diesen Wegbereiter der niederländischen Genremalerei vor Bruegel kennen zu lernen, war eine so amüsante wie für die spätere Bildbetrachtung nachhaltige Lehrstunde.


In kleineren Gruppen erhielten wir anschließend Führungen durch das Rijksmuseum, das zweifellos viele weitere Stunden, wenn nicht Tage intensiver Beschäftigung verdiente. Immerhin erhielt man einen Eindruck von der neuen Präsentation, die Gemälde, Skulpturen und Gegenstände der jeweiligen Zeit nebeneinander zeigt.

 


Bookdealers since 1945

Nachmittags lockten die Sonne und Märkte zum Flanieren, ein Besuch im gemütlichen und erlesenen Antiquariaat Die Schmiede von Annemieke und Gerhard Leyerzapf und (die Berichterstatterin auf deren Tipp hin) zur Besichtigung des kleinen privaten Pianola-Museums, bevor man sich zum Empfang der Nederlandschen Vereeniging van Antiquaren im Antiquariaat A. Kok & Zn. wieder traf. Dieses seit 1945 zunächst als »Lesebibliothek« bestehende, zweimal innerhalb derselben Straße, der Oude Hoogstraat, umgezogene Geschäft beeindruckt durch schiere Größe: 1500 Quadratmeter auf fünf Etagen, voller Bücher, aber auch Schreibmaschinen und andere zum Metier des Schreibens und Lesens gehörende Gegenstände, zwischen denen noch Platz für Getränke und Häppchen blieb.
Überaus gastfreundlich begrüßte Seniorchef Ton Kok, ebenso strahlten Ehefrau Marga und die beiden inzwischen das Unternehmen führenden »Kinder« Sascha und Sander herzliches Willkommen aus. Die SeminarteilnehmerInnen nutzen nicht nur die Gelegenheit für Einkäufe, sondern zu intensiven Gesprächen – eigentlich hätte man die ganze Nacht in diesem Bücherparadies verbringen mögen.

 

Am Sonntagmorgen trafen wir uns im Goethe-Institut der Niederlande zu drei wiederum ganz andersartigen Vorträgen. Den Anfang machte Dr. Jaron Borensztajn mit der Vorstellung seines Großvaters Felix Tikotin, der sich als Kunsthändler, -sammler und schließlich 1960 als Gründer eines Museums für Japanische Kunst in Haifa einen Namen machte. Nachdem er dieses Sammelgebiet 1910 entdeckt hatte, ließ es ihn nicht mehr los: Ihn interessierten neben Gemälden und Drucken auch Bücher sowie Netsuke und Origami. Bereits in den 1920er Jahren eröffnete er Galerien in Dresden und Berlin, nach seiner Emigration 1933 in die Niederlande in Amsterdam und Den Haag.

Andreas Landshoff begann den Vortrag über seinen Vater mit der Anekdote, dass Fritz Landshoff und Georg Kaiser, als sie am 30. Januar 1933 im Café Kranzler saßen, witzelten: »ein Kegelverein verändert seinen Vorstand«. Die Einsicht in ihre Lage gehörte nicht zu den Tugenden der Juden, merkte er sarkastisch an.
Sehr sachlich ließ Andreas Landshoff die Verlagsgeschichte Revue passieren, von den verlegerischen Anfängen bei Kiepenheuer, die mit der Machtübernahme der Nazis abrupt endeten. Als aus Amsterdam von Emanuel Querido die Anfrage kam, zögerte Landshoff nicht lange und reiste in die Niederlande, um dort eine deutschsprachige Abteilung zu gründen. Nicht wenige seiner Autoren nahm er mit und in den folgenden zwölf Jahren konnten 124 Titel erscheinen, darunter Werke von Heinrich Mann, Anna Seghers, Ernst Toller, Arnold Zweig, Lion Feuchtwanger. Gleich im ersten Jahr kam die erste Nummer der von Klaus Mann herausgegebenen Zeitschrift »Die Sammlung«, der in zwei Jahren 23 Ausgaben folgten. Zwischen den beiden Männern entstand eine »brüderliche Freundschaft«, die beide als großen Gewinn empfanden.
Landshoff hatte die Idee, die Vorschüsse in Raten zu zahlen, was den Schriftstellern im Exil ein kleines regelmäßiges Einkommen garantierte – für den Verlag bedeutete es freilich hohe Investitionen und hohes Risiko.Nach der deutschen Besetzung Hollands verbrannten Mitarbeiter das Verlagsarchiv; Landshoff weilte gerade in London und konnte über Mexiko in die USA emigrieren; Querido und seine Frau wurden von der Gestapo verhaftet und ermordet. Als letztes Buch des Querido Verlags erschien 1950 die Anthologie »Klaus Mann zum Gedächtnis«; Fritz Landshoff starb 1988 in Haarlem.

 

»Unrecht rächt man am besten durch Vergessen«
Zum Abschluss des Seminars trat in guter alter Tradition ein teilnehmender Antiquar selbst auf: Gerhard Leyerzapf stellte Leben und Werk des Grafikers Herbert Meyer-Ricard vor, der 1908 in Frankfurt geboren seit 1935 in Amsterdam lebte. Gemeinsam mit seiner Frau Vera Haymann und der Schriftstellerin Grete Weil betrieb er, nachdem er sein grafisches Atelier nicht weiterführen durfte, ein sogenanntes Konstruktionsbüro, in dem Figuren für den Verkauf und Theaterstücke für Freunde entstanden. Im Januar 1944 – als es keine Razzien mehr gab, weil die Nazis in Amsterdam keine Juden mehr vermuteten – gründeten sie die »Hollandgruppe Freies Deutschland«, um mit Flugblättern in deutscher Sprache Informationen über die Lage zu verbreiten. Außerdem halfen sie desertierten Soldaten beim Untertauchen und mit falschen Papieren, nach Kriegsende veröffentlichten sie Texte über die »Weiße Rose« und über Buchenwald, veranstalteten Ausstellungen über John Heartfield und Käthe Kollwitz. Herbert Meyer-Ricard konnte später noch einmal mit seinem grafischen Büro reüssieren, 1988 starb er. Er ist, so resümierte Gerhard Leyerzapf, das Beispiel eines unbekannten Exilanten und die Erinnerung an ihn bedeutete auch die an ein anderes Deutschland wachzuhalten – was nach Kriegsende bei der Normalisierung der deutsch-niederländischen Beziehungen half.

Mit einem herzlichen Dank an das Organisationsteam und einem Imbiss im sonnigen Hof des Goethe-Instituts endete das Seminar. Mit leichter Wehmut, dennoch beflügelt von den positiven Eindrücken verließ man diese gastliche Stadt, in der die Kunst und die Geschichte der Buchkultur so gegenwärtig erscheinen.
Einige der SeminarteilnehmerInnen freuen sich bereits auf die 39. Amsterdam International Antiquarian Book Fair Anfang Oktober, andere auf den ILAB Congress im Herbst 2020. Und alle auf das 50. Fortbildungsseminar, das zum Jubiläum in München stattfinden wird.

 

Fotos von Irene Ferchl, Brigitte Hofius und Inge Biebusch


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