Seminar für Antiquare

Warum (nur) eLearning, wenn es persönlich schöner und effektiver ist? In mehr als 40 Jahren ist das Seminar für Antiquare zur Institution geworden.

Einmal jährlich treffen sich die Antiquarinnen und Antiquare zur »Fortbildung mit Wohlfühlfaktor« in München, Hamburg, Berlin, Wien oder wie 2016 in Wolfenbüttel um Themen und Epochen aus 500 Jahren Buchdruck kennenzulernen und die aktuellen Probleme und Fragestellungen des modernen Antiquariatsbuchhandels zu diskutieren.


Ein fränkisches Füllhorn

47. Seminar für Antiquare vom 7. bis 10. September in Bamberg und Schweinfurt

Wer meinte, die Programmdichte der letzten Seminare sei nicht mehr zu toppen, wurde eines Besseren belehrt: Regina Kurz, Eberhard Köstler und Hermann Wiedenroth hatten sich als Planungsteam wieder einmal übertroffen – quantitativ und qualitativ. Von Donnerstag- bis Sonntagmittag reihten sich Vorträge an Präsentationen an Führungen durch Ausstellungen, ein Highlight folgte dem nächsten, unterbrochen lediglich durch ähnlich opulente Mahlzeiten (und wie bei Fortbildungen üblich etwas wenig Schlaf). »Lernen als stete Überforderung«, raunte Köstler – allerdings wurden die Teilnehmerurkunden schon am ersten Abend verteilt, beim Essen im Hofbräu.
Der kulinarische Teil hatte für Regina Kurz eine besondere Herausforderung bedeutet, wollten doch die Wirtshäuser lange im Vorfeld die Speisenauswahl wissen … Als gewiefte Organisatorin ahnte sie, dass ihre Seminaristen Wochen später nicht mehr so genau erinnern würden, ob sie Rauchbierhaxe oder Ochsenbäckchen, Krusten-Schäuferla oder Schweinshaxn, Gögerla oder Bfeffagögerla ausgewählt hatten, und schrieb für jeden Einzelnen jede Essensbestellung auf farbige Kärtchen. Vielen Dank auch dafür! Der Hirschkeller in Schweinfurt hat sie, die Mühe würdigend, mit einer Leuchtschrift »Herzlich Willkommen Antiquariat Kurz« geehrt.

 

 

Blau oder Gelb

Die blauen und gelben Kärtchen, die man wegen der Restaurantadressen und der individuellen Essensentscheidung ohnehin bei sich trug, dienten zugleich der gerechten Aufteilung der insgesamt 47 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
In den beiden kleineren Gruppen war es dann möglich und erlaubt, die Exponate in genauen Augenschein zu nehmen  – dafür gebührt den Gastgebern – allen voran Bibliotheksdirektorin Dr. Bettina Wagner – ein herzlicher Dank und den Referenten für die doppelten Auftritte; man hat ihnen keine Mühe angesehen.
»Bibliophile Sammlungen in Ober- und Unterfranken« lautete der Titel des Seminars und mit zwei Sammlungen in der Bamberger Staatsbibliothek ging es los: den 165 mittelalterlichen Handschriften aus der Bibliothek Heinrichs II., dem Gründer des Bistums und Erbauer des ersten Doms im Jahr 1007.
Auf dem Domberg, in den Räumen der um 1700 erbauten Neuen Residenz, in unmittelbarer Nachbarschaft von Dom, Alter Hofhaltung mit Staatsgalerie, dem Historischen und Diözesanmuseum gelegen, ist die Bibliothek allerdings erst seit 1965 untergebracht und vereint die Funktionen einer allgemeinen und regionalen sowie einer Forschungsbibliothek mit geistes- und kulturwissenschaftlicher Ausrichtung. Der wertvolle Altbestand von Handschriften und alten Drucken entstammt dem ehemaligen Fürstbistum und anderer in der Säkularisation aufgelöster Stifte und Klöster und des Hochstifts Bamberg.

In dem wunderschönen Bibliothekssaal mit barocken Regalen, großen Archivtruhen (für den raschen Abtransport im Kriegsfall) und Holzfiguren der sieben Tugenden, hatte Dr. Stefan Knoch, stellvertretender Bibliotheksdirektor, seine beeindruckenden Exponate aufgebaut. Handschriften seit dem 5. Jahrhundert wie das Fragment aus dem Geschichtswerk des Livius, das dann später abgeschrieben und die Vorlage makuliert wurde – es sträuben sich die Haare bei dem bloßen Gedanken.
Eine Aufzählung verbietet sich, es sei aber hingewiesen auf die bereits erfolgte Digitalisierung von rund 1000 Exponaten – wahrlich »Bamberger Schätze« und zu Recht zum UNESCO-Dokumentenerbe erklärt. Sehen durften wir davon unter anderem die »Scolia enchiriadis de arte musica ...«, die früheste Handschrift zu mehrstimmiger Musik, entstanden um das Jahr 1000.
Eine Sammlung völlig anderer Art als die heterogene kaiserliche ist die Graphiksammlung von Joseph Heller, in die uns Franziska Ehrl einführte. Sie ist zuständig für deren Erschließung und damit bestens vertraut. Heller, 1798 geborener Bamberger Kaufmannssohn, begann als junger Mann zu sammeln – Grafik von Dürer, Holbein, den beiden Cranachs – und bereits 1821 dazu zu publizieren. Er gilt als einer der Pioniere der Kunstgeschichtsschreibung und es ist ein Glück, dass die (damals noch königliche) Bibliothek nach seinem frühen Tod die wertvolle Bibliothek, den schriftlichen Nachlass und 50 000 Blatt erben konnte. Von seiner Manie, so viele Abzüge wie möglich zu sammeln, profitiert heute die Wissenschaft – und wir konnten zum Beispiel einen Einblick in die Datierung von Drucken erhalten.

 

 

Fototermin im Rosengarten

Nachdem es am späten Donnerstagnachmittag aufgeklart war, trug Joachim Siener sein Kamerastativ in den barocken Rosengarten der Neuen Residenz und bat die Teilnehmer zum Fototermin in ein lauschiges Eck über den Dächern der Stadt – die meisten folgten der Einladung und ließen sich porträtieren, mit windzerzausten Haare und in die Sonne blinzelnd. Sieners aktuelles Projekt nimmt das von 1985 auf, als er während der Stuttgarter Antiquariatsmesse Porträtaufnahmen von Ausstellern anfertigte; im Januar 2016 wurden daraus eine Ausstellung und eine Publikation »Der Antiquar lässt sich fotografieren«.
Robert Schoisengeier als fotografischer Seminarchronist hat seinerseits eine ganz Reihe der Porträtsituationen aufgenommen – das mag ein hübsches Doublefeature ergeben.

 

 

Ein Freitag in Schweinfurt

Alle waren pünktlich auf der Schranne zur Abfahrt des Busses nach Schweinfurt, neugierig auf das Museum Otto Schäfer mit seiner breiten Sammlung von Druckgrafik und Illustrierten Büchern des 15. bis 20. Jahrhunderts über Einbände bis zu Erstausgaben deutscher Literatur. Der Ruf einer exquisiten Privatsammlung eilt ihr voraus – ebenso Geschichten von notwendig gewordenen Verkäufen. Untergebracht in einem großzügigen Atriumsbau beherbergt das Museum zahlreiche Ausstellungsräume (auch für weitere Sammlungen), einen Lesesaal für die Freihandnutzung von 6000 Titeln und Magazine.
Sage und schreibe sechs Themenvorträge hatten der Leiter des Museums, Georg Drescher, und Dr. Rudolf Kreutner, Kustos der Sammlung Rückert bei der Stadt Schweinfurt und Geschäftsführer der Rückert-Gesellschaft, vorbereitet. So wechselten die beiden Gruppen nicht nur ständig die Räume, sondern segelten durch Welten und Epochen, dass es einem recht schwindelig werden konnte.
Georg Drescher stellte die Sammlerpersönlichkeit Otto Schäfer (1912–2000) – ein »Jäger nach Unikaten« vor, führte »Vom Narrenschiff zur Proportionslehre« durch die Dürer-Sammlung (was sich ideal zu dem Gehörten des Vortags fügte), gab einen Einblick in die Geschichte der Einbandgestaltung und legte zur Anschauung eine Vielzahl von Exponaten aus sechs Jahrhunderten bereit. Kein Wunder, dass angesichts dieses Füllhorns der Zeitplan durcheinandergeriet …
Rudolf Kreutners Lebensthema ist »der Weltpoet« Friedrich Rückert, seit fast zwanzig Jahren ist er (zunächst mit Hans Wollschläger) Herausgeber der historisch-kritischen Rückert-Ausgabe, der »Schweinfurter Edition« mit inzwischen 14 erschienenen Bänden.
Entsprechend kenntnisreich und temperamentvoll brachte er uns dessen Leben und Werk nahe, diesen Privatgelehrten, der 44 Sprachen und 25 Schriftsysteme kannte, den Koran und andere orientalische Schriften übersetzte, sich aber mehr als Dichter verstand und so mindestens mit seinen »Kindertodtenliedern« in die Literaturgeschichte einging.
Unter dem Motto »O sehet her! die allerliebsten Dingerchen« war Kreutners zweiter Vortrag den Almanachen gewidmet. Statt deren spannende Kulturgeschichte wiederzugeben, hier nur ein Hinweis auf eine vielleicht nützliche Bibliographie der deutschen Almanache und Taschenbücher von 1770 bis 1870: www.musenalm.de. Zum Abschluss des Nachmittags in Schweinfurt gab es dann von ihm noch eine »Wurzelbehandlung«, eine Geschichtsstunde über das Deutschtum, den an die deutsche Sprache und Literatur gekoppelten Nationalismus des 19. Jahrhunderts.

 

Powerpoint und Exklusivschau

Nach diesem Schweinfurter Feuerwerk, dem am Abend in Bamberg wieder ein deftiges fränkisches Essen und vielfach lange kollegiale Gespräche (schließlich ein wesentlicher Wohlfühl-Faktor des Seminars) folgten, schien der Samstagmorgen zunächst ein wenig der leichten Ermüdung entgegen zu kommen, denn die beiden Würzburger Wissenschaftlerinnen Dr. Susanne Rischpler und Angelika Pabel hatten Powerpoint-Präsentationen vorbereitet. Um illuminierte Handschriften des 15. Jahrhunderts ging es zum einen, genauer um den figürlichen Buchschmuck, seine Technik und Verbreitung in den Werkstätten Mitteleuropas – Susanne Rischpler dokumentierte auf einer Landkarte die Vernetzung der Stifte durch reitende Boten. Angelika Pabels Thema sind frühneuzeitliche Einbände, deren Werkstätten und Besonderheiten. Im Bibliothekssaal war sie dann mit den Originalen in der Hand erst wirklich in ihrem Element.
Ein wahres Highlight gab es abschließend mit der Führung durch die Sonderausstellung zu den illuminierten Handschriften, die – so Bibliotheksdirektorin Bettina Wagner in ihrer morgendlichen Begrüßung – extra für die Antiquare an diesem 214. Geburtstag der Staatsbibliothek noch einmal aufgebaut worden war. Angesichts dieser wahrhaft leuchtenden Fleuronnée-Initialen und kolorierten Holzschnitte konnte einem die Freude und Sammellust an / von Inkunabeln und Handschriften schon deutlich werden. Die Mühe und Sorgfalt, die die Mitarbeiterinnen der Staatsbibliothek für unseren Besuch aufgewandt haben, hat sich gelohnt und sei noch einmal sehr bedankt.

 

Hoffmann und Wollschläger

Ohne diese beiden Gestalten geht es natürlich nicht: E. T. A. Hoffmann, der zwar nur knapp fünf, aber wichtige Jahre in Bamberg verbrachte, und Hans Wollschläger, der ein halbes Jahrhundert hier lebte, arbeitete und 2007 starb.
Hoffmann hatte sich als arbeitslos gewordener Jurist für die Stelle des Musikdirektors beworben und kam am 1. September 1808 mit seiner jungen Ehefrau ans Bamberger Theater, konnte dort allerdings nicht richtig Fuß fassen und musste für seinen kargen Lebensunterhalt Gesangstunden geben. Anhand von Gegenständen – Bildnissen, Noten, Autographen – und deren mit witzigen Anekdoten gespickten Erwerbungsgeschichten gelang es Professor Dr. Bernhard Schemmel, dem Vorsitzenden der E. T. A. Hoffmann-Gesellschaft, Momente im Leben und Werk des Multitalents vorzustellen. Vielleicht bekam der eine oder die andere Lust, im »Kater Murr« zu blättern oder wenigstens »Nussknacker und Mausekönig« zu lesen, oder wie die Berichterstatterin, vor der Abreise noch rasch das sehenswerte E. T. A. Hoffmann-Haus zu besuchen.
Nachdem Hermann Wiedenroth mit der ihm eigenen Verve einleitend von seiner Bekanntschaft, ja zeitweise engen Freundschaft zu Hans Wollschläger berichtet hatte – datierend aus der Arno Schmidt-Gesellschaft und der gemeinsam herausgegebenen Karl-May-Ausgabe – hatte der junge Germanist Nico Prelog es nicht mehr leicht, das Publikum für literaturwissenschaftliche Details von Wollschlägers Lebenswerk »Herzgewächse oder Der Fall Adams« zu erwärmen. Eine gut bestückte Vitrine bot den an Wollschläger Interessierten eine Menge Anschauungsmaterial und erinnerte auch an den genialen Übersetzer des »Ulysses«.

 

Laterna magica

Eine schöne Alternative zu einer Stadtführung war der Besuch des Schattentheaters, der »eine theatrale Reise durch die 1000-jährige Geschichte der Stadt Bamberg« versprach – einen bequemen Rundgang im Sitzen. Wobei das abendliche Ausruhen beim Wohlfühlen weniger ins Gewicht fiel, als die Vorstellung, wie eine dieser zahllosen Touristengruppen, die hinter ihren Fähnchen hochhaltenden Führern hertrotteten, durch die Straßen zu laufen.
Im historischen Ambiente der kleinen Katharinenkapelle auf dem Domberg, möglicherweise im ältesten Raum der Stadt, präsentierte Norbert Götz seine ungewöhnliche Performance »Licht und Schatten in Bamberg«, mit vergleichsweise bescheidener Technik und wenigen Accessoires. Auf dem Tisch ein großformatiges Buch, das sich effektvoll von Epoche zu Epoche umblättern lasst, charakteristischen Bamberger Gebäuden aus Pappe und Scheinwerfern, die dramatische Silhouetten davon auf die beiden Leinwände zaubern. Einige Musik- oder Videoeinspielungen untermalen die Erzählung, die von der Bistumsgründung um 1000 bis heute die wesentlichen Geschehnisse darstellt. Faszinierend ist eher das Wie als das Was dieses Schau – der unwiderstehliche Charme einer Art Laterna magica.
Gewissermaßen als Pausenprogramm gab es zwischendurch eine Probe des »aechten Schlenkerla Rauchbiers«, an dem wir aber zuvor alle schon genippt oder gerochen hatten.

 

Sagen – sammeln, suchen, sichern

Das Antiquariat Lorang, direkt beim Alten Rathaus in bester Geschäftslage, hatten wohl die meisten  bereits an einem der Vortage besucht und mehr oder weniger intensiv gestöbert. Und erfreut die ungewöhnlich langen Öffnungszeiten bemerkt: in der Sommersaison sieben Tage die Woche. Trotzdem fanden Inhaber Bob Lorang mit Frau und Mitarbeiter Ulrich Simon Zeit für abendliche Gespräche mit den Kollegen.
Doch nicht in den sieben Räumen des Ladengeschäfts, sondern in der Beletage des gegenüberliegenden Eiscafés, ging es an diesem sonnigen Sonntagmorgen um eine eher düstere Sparte: die Sagen.
Der Bamberger Historiker und Sprachwissenschaftler Dr. Joachim Andraschke, der ein «Institut für ostfränkische Namensforschung, Genealogie und Landeskunde« betreibt, präsentierte als Sammler eine Auswahl seiner Bücher und als Feldforscher einige Sagen der Umgebung, nicht ohne einen Überblick über das Genre und dessen Erforschung zu geben. Am interessantesten war sein Werkstattbericht, wie er mit einem Fragenkatalog zu alten Leuten geht und sich ihre Sagenüberlieferungen erzählen lässt, diese akustisch aufzeichnet, um sie möglichst authentisch zu bewahren. Die eingangs von ihm genannte Definition der Sagen im Unterschied zu Märchen, nämlich dass sie außer der notwendigen Ortsgebundenheit von den Erzählern und vom Publikum als wahr angenommen werden, bestätigte sich bei diesen Hörproben. Und fast jeder von uns ZuhörerInnen erinnerte sich an dieses oder jenes Sagenmotiv und einen damit zusammenhängenden Aberglauben.

 

 

Buntpapiere – in Theorie und Praxis

Karolinenstraße 1 und Karolinenstraße 18 – so unterschiedlich können Antiquariate sein.
Dort bei Lorang 50 000 Titel auf 200 Quadratmetern mit einladenden Bücherkästen und Postkartenständern vor dem Eingang, hier, bei Zipprich eine schwarze Tür, hinter der sich nach Voranmeldung das beeindruckende Treppenhaus eines Palazzo öffnet – es wurde zum Schauplatz des Gruppenfotos.
Seit dem letzten Jahr residiert das Antiquariat Dieter Zipprich, vormals in München, mit »schönen und wertvollen Bücher« und dem Schwerpunkt 17. und 18. Jahrhundert, Geschichte, Landeskunde, Theologie in Bamberg, ebenfalls die an das Antiquariat angegliederte Buntpapierwerkstatt von Ulrike Eleonore Grießmayr. Es ist eine ideale Symbiose, auch an diesem Sonntagmorgen.
Dieter Zipprich gab einen Abriss über die Geschichte des Buntpapiers – also nachträglich verschöntes, veredeltes Rohpapier – von der Tunkpapiertechnik in China und die japanischen Papiere, die als Hintergrund für Kalligraphien verwendet wurden, über die im 16. / 17. Jahrhundert nach Europa eingewanderten »türkischen Papiere«, die Marmorpapiere, bis zu den Kleisterpapieren der Herrnhuter, die Brokatpapiere aus dem Augsburger Raum.
Die Verwendung von Buntpapieren für Einbände (die der Insel-Bücherei sind allen bekannt) und Vorsätze kam zur Sprache, für die Auskleidung von Möbeln und Schatullen oder sogar als Tapete in einem ganzen Theater, dem der Frau von Stein in Großkochberg. Dieter Zipprich zeigte begeisternd schöne Beispiele, aber fast noch mehr beeindruckte die Vorführung von Ulrike Eleonore Grießmayr, die das Marmorieren und die Herstellung von Kleisterpapier zeigte. Ihre Liebe zum Material, zu den Mustern und Ornamenten, teilte sich unmittelbar mit.
Bei Getränken und liebevoll dekorierten Canapees, die das Ehepaar Grießmayr-Zipprich bereit gestellt hatte, konnte man das Gesehene noch einmal Revue passieren lassen, den Organisatoren dankend applaudieren und sich herzlich verabschieden.
Alle waren sich einig: Bamberg wäre eine weitere Reise wert und für das nächste Fortbildungsseminar – wahrscheinlich in Norddeutschland – sollte man eine Anmeldung nicht versäumen.

Fotos: © Robert Schoisengeier

Weitere Fotos vom Seminar in Bamberg finden Sier → hier.

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57. Stuttgarter Antiquariatsmesse
26. bis 28. Januar 2018
Kunstgebäude am Schlossplatz

www.stuttgarter-antiquariatsmesse.de

 

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