Ernst Fischer

Verleger, Buchhändler und Antiquare aus Deutschland und Österreich in der Emigration nach 1933. Ein biographisches Handbuch

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"Eine für den deutschsprachigen Buchhandel und die internationale Exilforschung herausragend wichtige Publikation" (Börsenblatt)

Erich Aber – Arthur M. Adler – Bernard Amtmann – Herbert Ashbrook (Eschelbacher) – Susanne Bach (Eisenberg) – Franz Bader – Edwin Markus Baer – Leopold Alfred Baer – Rudolf Baer – Nathan Bamberger – Hermann Baron – Gottfried Bermann Fischer – Morton H. Bernath – Frederick A. Bernett (Bernstein) – Ilse Bernett (geb. Blum) – Julius Berstl – Otto Bielitz – Luise Therese Bing (geb. Dormitzer) – Herbert Bittner – Ilse Blumenfeld – Walter Blumenfeld – Alfred Bodenheimer – Eric H. Boehm – Louis Bondy – Friedrich Brabec – Samuel Braner – Bernd H. Breslauer – Martin Breslauer – Alfred Buschke – Albert Cohn – George Efron – Heinrich Eisemann – H. A. Feisenberger – Hans Fellner – Martin Flinker – Theodore Front – Lucien Goldschmidt – Ludwig Gottschalk – Paul Gottschalk – Paul Graupe …

Für die Welt des Buches bedeutete die nationalsozialistische „Machtergreifung“ 1933 einen tiefen Einschnitt. Insgesamt mehrere hundert Antiquare, Buchhändler und Verleger – darunter die bedeutendsten Vertreter ihrer Sparte – wurden das Opfer politischer und rassistischer Verfolgung; sie mussten ihre Firmen schließen oder zur „Arisierung“ freigeben, bevor sie in verschiedenste Länder und Erdteile flüchteten. Vielen von ihnen gelang es, in ihrem Gastland eine neue Existenz aufzubauen, manche waren sogar außerordentlich erfolgreich; einige fanden erst im Exil zu einem buchhändlerischen Beruf, wieder andere verloren in der Fremde jeden Grund unter den Füßen. Die Dokumentation geht in lebendig formulierten biographischen Artikeln und Skizzen den Lebensspuren und Schicksalen dieser Menschen nach und eröffnet den Blick auf einen Bereich der Hitleremigration, der bislang nur bruchstückhaft wahrgenommen worden ist. Ausgrenzung und Verfolgung, Flucht und Asyl, Erfolg und Scheitern beim Versuch der Neuetablierung, nicht zuletzt auch die bemerkenswerte internationale Wirkungsgeschichte dieser Emigration nach 1945 sind Themen, die in dieser Zusammenstellung von Lebensgeschichten erstmals geschlossen greifbar werden. .

Ernst Fischer ist Professor für Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und bekannt durch zahlreiche Publikationen zur Literatur-, Buchhandels- und Mediengeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählt neben der Geschichte des Antiquariatsbuchhandels und der Bibliophilie insbesondere der Buchhandel in der Weimarer Republik und im deutschsprachigen Exil 1933 bis 1945.

Ernst Fischer: Verleger, Buchhändler und Antiquare aus Deutschland und Österreich in der Emigration nach 1933. Ein biographisches Handbuch.

Herausgegeben vom Verband Deutscher Antiquare e.V. Mit einem Essay und ca. 20 historischen Fotografien.

Durchgehend zweifarbig gedruckt. Buchgestaltung: Ralf de Jong. Verband Deutscher Antiquare, 2011. 431 Seiten. Leinenband, mit 2 Lesebändchen.

ISBN 978–3–9812223–2–6

•  Veröffentlicht zum 50. Jubiläum der Stuttgarter Antiquariatsmesse

•  Schutzgebühr 68 € (zzgl. Versand)

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