Friedrich Pfäfflin: Levy & Müller. Verlag der ›Herold-Bücher‹ Stuttgart. 1871 · 1895 · 1933 · 1936 · 1949 · 1951. Verlagsgeschichte, Bibliographie, Autoren

•  bestellen

Ausgezeichnet mit dem "Certificate of Commendation" des Deutsch-Jüdischen Geschichtsrates

"Dank dem Autor und Dank den Herausgebern, die solche Veröffentlichungen ermöglichen!" (Friedrich C. Heller)

„Eine wahrhaft vorbildliche und mustergültige Neuerscheinung" (Othmar Hicking)

"Ein besonderer Wert liegt in den vielen Farbabbildungen von Bucheinbänden - sie provozieren weitere Wünsche, die sich nun aufgrund dieser so exakten Arbeit einstellen mögen ... Dass diese Publikation zu solchen Folge-Wünschen Anlass gibt, sehe ich als ein Zeichen ihrer Qualität. Dank dem Autor und Dank den Herausgebern, die solche Veröffentlichungen ermöglichen!" (Friedrich C. Heller in Aus dem Antiquariat)

Unter den »Jüdischen Buchverlagen«, die am 13.10.1938 noch in den ›Vertraulichen Mitteilungen der Fachschaft Verlag‹ genannt und nach den Anschlägen des »Novemberpogroms« von 1938 auf Anordnung des Reichsministers für Volksaufklärung und Propaganda zum 31.12.1938 liquidiert werden sollten, befand sich auch ein Stuttgarter Verlagshaus: Es ist der am 1.3.1871 unter dem Wahlspruch »Scientia et Progressus« gegründete Verlag mit Versandbuchhandlung, der spätere Kinder-und Jugendbuchverlag Levy & Müller.

Die Holzschnittkünstler der Renaissance pflegten die Technik des Claire-Obscure, bei der durch verschieden eingefärbte Platten lichte und dunkle Stellen plastisch hervortreten. Eine ähnliche Darstellungsweise bietet das vorliegende Buch, bei dem die helleren Partien von der Bibliographie der farbenfröhlichen Kinder- und Jugendbücher eines Stuttgarter Verlagsunternehmens übernommen werden, die dunkleren von der Verlagsgeschichte. Erstmals dokumentiert Friedrich Pfäfflin aus bisher unbekannten Quellen die Geschichte des Verlages Levy & Müller, der seit 1871 mit Kinder- und Jugendbüchern von Autoren und Illustratoren wie Tony Schumacher und Ernst Kutzer erfolgreich war – und im Oktober 1938, wie viele jüdische Buchverlage, nach den Anschlägen des Novemberpogroms liquidiert wurde.

Friedrich Pfäfflin: „Als aufmerksamer Leser der Nachkriegsgeschichte glaubt man Dramaturgie und Inszenierung der sogenannten ‚Arisierungen’ jüdischer Firmen zu kennen. Aber wenn man sich dem Einzelfall zuwendet, der sich von jedem anderen Schicksal unterscheidet, ist man konsterniert über Taktik und Methode der praktischen Durchführung.“

Friedrich Pfäfflin: Levy & Müller. Verlag der Herold-Bücher Stuttgart. 1871 · 1895 · 1933 · 1936 · 1949 · 1951. Verlagsgeschichte, Bibliographie, Autoren.

Vorwort von Eberhard Köstler

Verband Deutscher Antiquare 2010. 156 S. Mit zahlreichen Illustrationen. Broschur. Gedruckt in 500 Exemplaren.

ISBN 978-3-98-12223-4-0

•  Bibliographie zur Ausstellung im Rahmen der 49. Stuttgarter Antiquariatsmesse 2010

•  Schutzgebühr 48 € (inklusive Versand)

•  Rezensionen


Bücher suchen — weltweit

ILAB-Volltextsuche:

 




57. Stuttgarter Antiquariatsmesse
26. bis 28. Januar 2018
Kunstgebäude am Schlossplatz

www.stuttgarter-antiquariatsmesse.de

 

Verband Deutscher Antiquare e.V.

Geschäftsstelle: Norbert Munsch
Seeblick 1, 56459 Elbingen
Fon +49 (0)6435 909147
Fax +49 (0)6435 909148
E-Mail buch[at]antiquare[dot]de