Japanpapier.

Das echte Japanpapier wird aus der Rinde des Papiermaulbeerbaums im Handverfahren hergestellt. Durch Weichen im Wasser und Schlagen des Stoffbreis entstehen lange, seidenartige Fasern, die außerordentlich zähes und dennoch weiches Papier mit einer wolkigen (d.h. etwas ungleichmäßigen) Durchsicht ergeben. Echtes Japanpapier ist teuer, es gibt aber auch imitierte, aus Zellulose hergestellte Japanpapiere. Gute Leimung und verschiedene besondere Verfahren sind hierfür nötig. Auch bei diesen Papieren wird eine wolkige Durchsicht erzielt.

Juchtenleder

(auch Juften, russ: juft, engl.: Russia; franz.: cuir de Russie). Russisches Rinds- oder Kalbsleder, meist mit künstlich aufgepresster Narbe (Struktur). Der besondere Geruch des Juchtenleders entsteht durch die Behandlung mit Birkenteeröl.


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57. Stuttgarter Antiquariatsmesse
26. bis 28. Januar 2018
Kunstgebäude am Schlossplatz

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